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Kommunikationsstörung im Funkloch

(GC39DXY)

Da waren wir also, ich, der Einzelkämpfer vom Team wuazo+pearlina, Paul und Hans. Es war kalt und der Weg nach oben zum Gipfel des Berges gestaltete sich als mühsam. Wir hörten von den sagenumwobenen Geschichten der verloren geglaubten Jessica und den gespenstigen Gestalten die dort oben ihr Unwesen treiben sollten. An den ersten Grundmauern der Häuser angekommen, legte sich ein dunkler Schatten über das gesamte Gebiet des Funkturms. Es wurde Nacht und gleichzeitig breitete sich eine ungewohnte Stille aus, die nur hin und wieder durch ein leises fast unhörbares Wimmern gestört wurde. War es Jessica? Der Wind? Oder einfach nur unsere Phantasie die uns einen Streich spielte?
Nachdem uns einige Informationen zum Verschwinden von Jessica in die Hände fielen, fassten wir schnell neuen Mut. Mit starken Taschenlampen ausgestattet, kämpften wir uns weiter von Hinweis zu Hinweis, um die vom Funkturm ausgehende Strahlung endgültig abzuschalten und Jessica zu finden.
Um schneller voran zu kommen, teilten wir uns in zwei Teams auf. Jeder Mitstreiter wurde zuvor mit einem Funkgerät ausgestattet.
Team 1, das aus Hans und mir bestand, wartete am vereinbarten Punkt und Paul zog alleine weiter. Anfänglich hielten wir noch Funkkontakt zu Paul, aber schon nach kurzer Zeit gab das Funkgerät nur noch sehr verstörende Geräusche von sich. Wer wollte uns da eine Nachricht mitteilen? Lag es an der Entfernung zu Paul oder war es etwas völlig anderes? Das Licht der Taschenlampe von Paul konnten wir hin und wieder sehen. Es half nichts, ich musste dort hin um zu sehen was los war. Mittlerweile war es kälter geworden und ohne Taschenlampe hätte man nicht mal die Hand vor Augen sehen können.
Auf dem Weg zu Paul kam es mir so vor, als würde man mich beobachten. Am Haus, in dem er sich aufhalten musste, angekommen, war kein Licht mehr zu sehen und es war furchtbar still. Ich musste ihn suchen und ein ungutes Gefühl, dass etwas passiert sein könnte, stieg in mir auf. Nach kurzer Suche konnte ich ihn endlich zusammengekauert in einem kleinen Raum entdecken. Von der Angst gebeutelt und froh mich zu sehen, teilte er mir mit, dass das Funkgerät wohl auf Grund der zu hohen Strahlenbelastung ausgefallen sei. Er hatte aber auch ein paar Hinweise gefunden, die uns auf unserer Suche zur Abschaltung des Funkturms weiterbringen sollten.
Nach einiger Überzeugungsarbeit und Mutzusprechung meinerseits, war Paul zu einer erneuten Trennung bereit und so einigten wir uns auf die weitere Kommunikation über Handy. Allein zog ich mich also wieder zurück zu Team 1 und wartete auf weitere Anweisungen. Wir verbrachten lange Zeit in den beiden Häusern und spielten uns immer wieder neue Hinweise zu. Aber auch die Kommunikation via Handy wurde irgendwann gestört, scheinbar wollte uns irgendjemand oder irgendetwas daran hindern die Mission zum Abschluss zu bringen.
Die Lage spitzte sich zu, zum einen wurde die Strahlenbelastung immer stärker und die Suche nach neuen Hinweisen damit immer schwieriger und zum anderen wurde es immer kälter. Als einige von uns schon fast erfroren waren, fanden wir den alles und entscheidenden Hinweis um den Funkturm abzuschalten und somit die Strahlenbelastung auf ein Minimum zu reduzieren. Nach nur kurzen Indifferenzen gelang uns die erfolgreiche Abschaltung des Funkturms.
Um nicht in die Hände des nun ausrückenden Sicherheitsteams zu fallen, mussten wir schnellst möglich unseren Rücktritt antreten. Von Jessica fehlte bis dahin leider jede Spur. Sie muss es wohl ohne uns schaffen.

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